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Aufgaben

Die Hessische familiengeschichtliche Vereinigung hat sich bereits 1921 die Aufgabe gestellt, alle Freunde der Familien- und Wappenkunde zusammenzuführen mit dem Zweck, die Familienkunde zu pflegen und die Mitglieder bei ihren Forschungen zu unterstützen. Gemeinsam beschaffen sie die dafür erforderlichen Hilfsmittel und beraten sich gegenseitig. Einzelpersonen sind meist nicht in der Lage, die zahlreichen in- und ausländischen Fachzeitschriften zu beziehen und auszuwerten. Der günstige Umstand, dass Geschäftsstelle und Bücherei in den Räumen des Staatsarchivs untergebracht sind, erleichtert die Durchführung der Arbeiten der Vereinigung. 

Das Arbeitsgebiet der Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung e. V. umfasst im wesentlichen die drei ehemaligen Provinzen des alten Großherzogtums Hessen: Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen (hier nur 1816-1945). Es deckt sich dadurch mit dem Arbeitsbereich des Hessischen Staatsarchivs in Darmstadt

Die Vereinigung erteilt gegen Erstattung von Porto Auskünfte an ihre Mitglieder und liefert den Nachweis familienkundlicher Quellen in einem festzulegenden Ausmaß. Sie ermöglicht den Austausch von Forschungsergebnissen und trägt dadurch zur Einsparung von viel Mühe und Doppelarbeit bei. Sie besitzt eine stattliche Sammlung familien- und wappenkundlicher Arbeiten, wie Ahnen- und Stammtafeln, einschlägiger Bücher und Zeitschriften sowie umfangreicher Karteien die laufend ergänzt werden. 

Seit 1954 gehört die Vereinigung der "Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen" an, zusammen mit der "Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck" und der "Familienkundlichen Gesellschaft für Nassau und Frankfurt" .

In den letzten Jahren werden zunehmend Computer für die genealogische Arbeit eingesetzt. Das hat vor allem jüngere Mitglieder angeregt, sich verstärkt mit der Familienforschung zu befassen. Auch in unserer Vereinigung sind viele Mitglieder dabei, Kirchenbücher und andere schwer zugängliche Originalquellen in Datenbanken einzugeben und für eine spätere Veröffentlichung aufzubereiten. 
Der Computer bietet eine einzigartige Möglichkeit, Daten untereinander auszutauschen. Aus diesem Grunde beteiligt sich die Vereinigung an der Aktion 'Forscherkontakte' [FOKO] der DAGV (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Genealogischer Verbände e.V.). Hier werden erforschte Namen in räumlicher und zeitlicher Beziehung nachgewiesen, zwischen den Vereinen ausgetauscht und veröffentlicht, als Buch, oder auf Datenträger. Die Datenbank kann auch online abgefragt werden. Dadurch kann man leicht feststellen, welche Namen schon von anderen Familienforschern bearbeitet wurden, und viel unnötige Doppelarbeit wird vermieden. 

Die Mitglieder der Vereinigung treffen sich regelmäßig zu Vorträgen familien- oder wappenkundlichen Inhalts oder zu einer Arbeitstagung. Ort und Zeitpunkt werden in den Vereinsmitteilungen bekanntgegeben. 

Die Bezirksgruppen organisieren eigene Veranstaltungen.

Datenbestände Mai 2017

In unserem Mitgliederbereich sind folgende Datenbestände verfügbar:

Karteikarten
Gesamtzahl  
507 884
- gescannt
507 884=  100 %
- indexiert
423 754 =    83 %

 Karteien: 164

Kirchenbuchduplikate

Großherzogtum Hessen aus den Jahren 1808 - 1875

Anzahl          94  
Seiten            378 052  

Digitalisierung hat begonnen für

Groß-Gerau, Seligenstadt kath., Klein-Steinheim, Ober-Abtsteinach kath., Darmstadt kath., Birkenau ev., Birkenau (kath.)

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Ortsfamilienbuch Gernsheim, Band 2 erschienen

2017-05-25

 OFB Gernsheim, Teil 2 red.JPG

1995 erschien das Ortsfamilienbuch Gernsheim a. Rhein 1652-1875 von Hans Herbert Hertling. Dieser ist 2015 verstorben. Für ihn war die Familienforschung, nach Erscheinen des 1. Bandes noch nicht abgeschlossen. In mühevoller Kleinarbeit erstellte er einen weiteren Band des Ortsfamilienbuches. Das von ihm hinterlassene, bisher unveröffentlichte Manuskript erfasst den Zeitraum ab 1876.

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Bedeutung von Familiennamen

2017-05-01

Oft fragt man sich bei Familiennamen: Wo kommt der denn her?

In dem Projekt "Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschland (DFD)" wird dem wissenschaftlich nachgegangen. Die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht und können abgefragt werden.Für jeden Familiennamen gibt es Informationen zu "Allgemeines (mit Häufigkeit und Rangfolge)", "Etymologie", "Verbreitung" etc.

Derzeit sind gut 9000 Namen bearbeitet und das Projekt geht noch weiter.

 DFD.JPG

http://www.namenforschung.net/dfd/woerterbuch/liste/

DFD ist ein Projekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

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